Maria Stuart, Königin von Schottland, und Elisabeth, Königin von England. Zwei mächtige Frauen, miteinander verwandt, deren Ausgangssituationen nicht unterschiedlicher sein könnten. Die eine ist gefangen und hofft auf die Gnade der anderen, die andere fürchtet Ansprüche auf ihren Thron. Um sie herum ziehen die Mortimers, Burleighs, Leicesters die Fäden und lauern auf ihre Gelegenheit, ihre Macht auszubauen. Als die beiden Frauen schließlich direkt aufeinandertreffen, reicht die eine ihre Hand zur Versöhnung. Können sie sich verbünden? Können sie ihre Herkunft, ihre Religion, ihren Hass überwinden und eine rein persönliche Entscheidung treffen? Welche anderen Maßstäbe des Regierens und Handelns können sie setzen? Oder können sie es nicht und es bleibt nur die vernichtende Gewalt als Lösung?

Friedrich Schiller legt in seinem Drama »Maria Stuart« machtpolitische Mechanismen offen, die auch heute noch auf Geschlechterzugehörigkeit und Erwartungsdruck aufbauen.




Mitwirkende




Elisabeth, Königin von England - Janet Bens

Maria Stuart, Königin von Schottland - Sarah Giebel

Robert Dudley, Graf von Leicester - Ansgar Wilk

Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh - Jürgen Füser

Mortimer, ein junger Ritter - Verena Konietschke



Bearbeitung und Regie - Herbert Müller

Ausstattung - Ulrike Beckers

Produktionsmitarbeit - Frederike Hartung*, Johannes Heubner*, Felix Hegenscheidt**



  1. *Bundesfreiwilligendienst Kultur Spielzeit 2020/2021

** Bundesfreiwilligendienst Kultur Spielzeit 2021/2022




Pressestimmen




„Großes Drama, große Darstellerinnen

... Das Trauerspiel ,Maria Stuart‘... hat Herbert Müller bearbeitet und in verkürzter Form spannend und zeitgemäß inszeniert... Sarah Giebel spielt die Titelrolle und überzeugt, wie sie als selbstbewusste, attraktive junge Frau würdevoll ums Überleben kämpft. Sie hofft auf Begnadigung und versucht, ihrer Rivalin Elisabeth (Janet Bens) persönlich gegenüber treten zu können.... In der Zerrissenheit der Gefühle läuft Janet Bens zum Schluss zu Höchstform auf, sie windet sich und hadert. Letztendlich scheitern beide Frauen... Die Zuschauer waren beeindruckt von der starken Leistung der Darsteller in der ideenreichen Inszenierung um politische Machenschaften und Intrigen und bedankten sich bei der Premiere im Hoftheater mit stürmischen Applaus.“ (Dachauer Nachrichten)



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„Die Sogkraft der Grausamkeit

... Es lohnt sich, diese "Maria Stuart" anzuschauen. Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Da sind einmal die glänzenden Darstellerinnen und Darsteller, die ganz tief in ihre Rollen eintauchen und von der ersten bis zur letzten Minute den Spannungsbogen halten. Was eine ungeheure Sogkraft im Publikum hervorruft, das sich ganz auf dieses an physischen und psychischen Grausamkeiten reiche Geschehen einlässt. Da ist die tatsächlich ungewöhnliche Musik von zarten Klängen bis zu den Sex Pistols und "Let it be" von den Beatles. Und da ist nicht zuletzt reichlich Diskussionsstoff darüber, was sich denn für Frauen und Männer seit der Uraufführung von Schillers Drama am 14. Juni 1800 in unserer Gesellschaft geändert hat.“ (Süddeutsche Zeitung)


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Fotos

 

MARIA STUART

Ein Theaterstück von Friedrich Schiller

gekürzte Fassung


Eintritt 6.- € pro Schüler/in


Spieldauer ca. 75 Minuten


Terminvereinbarung:

08131/326 400

info@neue-werkbuehne-muenchen.de


NEUINSZENIERUNG ab November 2021

SPIELPLAN

SPIELZEIT 2021/2022

Maria Stuart